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Edles Schwergewicht

Konfigurator-Check VW Touareg: Flaggschiff zum Spitzenpreis?

VW Touareg, Seitenansicht, stehend, weiß "Oryxweiß" ist wirkt ungemein edel, ist allerdings auch teuer. Hier im Bild im optischen Zusammenspiel mit "R Line"-Styling-Elementen. - Foto: VW

Der Volkswagen Touareg will mit Oberklasse-SUV wie BMW X5, Audi Q7 & Co. in einer Reihe stehen. Doch zu welchem Preis?

  • starke Motorleistungen
  • großartige Ausstattung ab der Basis
  • erstklassige Sonderausstattungsoptionen
  • hoher Verbrauch
  • teurer Hybrid

Wucht und Luxus. Dafür steht der VW Touareg. Ein Full-Size-SUV, das gut und gerne über 90.000 Euro kosten und dabei eine Leistung von bis zu 381 PS abrufen kann. Innen wie außen ausgestattet mit dem Besten, was das Konzernregal hergibt. Allrad und Automatik sind Standard. Eine wahre Geländelimousine. 

Der VW Touareg ist das Spitzenmodell der Volkswagen-SUV. Unter ihm folgen Tiguan, T-Roc und T-Cross. Zwar war er bislang nicht so erfolgreich wie seine Geschwistermodelle, aber dafür ist er auch nicht konzipiert worden. Der Touareg ist für diejenigen gedacht, die sich ihn tatsächlich auch leisten wollen und können. Der Preis allein dürfte schon viele abschrecken. Oder lässt sich VWs Spitzenmodell auch in einem gemäßigten Rahmen konfigurieren? Ist es wirklich so, dass dieser VW-Gigant dem Otto-Normalkunden vorenthalten bleibt? Im VW Touareg-Konfigurator wollen wir uns das genauer anschauen. Mit welchem Preis ist für einen gut ausgestatteten VW Touareg 2021 realistisch zu rechnen?

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VW Touareg: Preis-Niveau und Leistung der Motoren

Bei den Antrieben stehen 2021 vier verschiedene Optionen für den Touareg zur Verfügung. Hier entscheidet sich bereits ganz wesentlich, wie viel der VW Touareg letzten Endes kosten wird. Allerdings beginnt das Preis-Feld erst ab 61.460 Euro. Das ist fast das Doppelte von dem, was der Basis-Diesel eines VW Tiguan kostet. Insofern will die Motorwahl gut überlegt sein. Die Antriebe in der Übersicht:

Benziner

  • 3.0 V6 TSI (Allrad): 250 kW/340 PS, Verbr.: 8,6 l/100 km, 8-Gang-Automatik – ab 64.960 €

Diesel

  • 3.0 V6 TDI (Allrad): 170 kW/231 PS, Verbr.: 7,0 l/100 km, 8-Gang-Automatik – ab 61.460 €
  • 3.0 V6 TDI (Allrad): 210 kW/286 PS, Verbr.: 7,0 l/100 km, 8-Gang-Automatik – ab 65.320 €

Hybrid

  • 3.0 V6 eHybrid (Allrad): 280 kW/381 PS*, Verbr.: 2,7 l/100 km**, 8-Gang-Automatik – ab 74.250 €
*) Systemleistung

**) Benzin-Verbrauch (kombiniert): 2,7 l/100 km; Strom-Verbrauch (kombiniert): 21,1 kWh/100 km

Unsere Motor-Wahl: Touareg 8V? Es genügen auch 286 PS 

Beim Blick auf die Preisliste fällt auf, dass 2021 kein 4,0-Liter-Diesel mehr geführt wird. Dieser Touareg-Motor brachte enorme 421 PS auf die Straße. Die beiden "kleineren" Diesel leisten 231 und 286 PS. In der erstgenannten Leistungsstufe beginnt übrigens auch der Direkt-Konkurrent BMW X5. Hier unterstreicht der Touareg also nochmals seinen Anspruch, mit den Größen seiner Klasse (nicht nur) mitzuhalten.

Konkret denken wir, dass der VW Touareg, der etwas mehr als zwei Tonnen wiegt, auch mit 286 PS angemessen motorisiert ist. Der Sprint von 0 auf 100 klappt in nur 6,0 Sekunden, der zweitbeste Wert unter den vier Antrieben – nur der 340 PS starke Benziner ist drei Zehntelsekunden schneller. Darüber hinaus ist der Kraftstoffbedarf des 286 PS starken Diesels nicht höher als der seines 55 PS schwächeren Gegenstücks. Der Preisunterschied zwischen beiden beträgt 3.860 Euro, was relativ gering ist. Und das Touareg-Hybridmodell? Beim Kraftstoffverbrauch liegt es deutlich vorn, ist aber erst ab 74.250 Euro erhältlich, kommt dafür aber schon mit der zweiten Ausstattungslinie "Atmosphere". Trotzdem ist er uns immer noch etwas zu teuer, weshalb wir unseren Touareg mit dem 286 PS starken 3.0 6V TDI konfigurieren. Startpreis: 65.320 Euro.

Stark, schnell, wendig: So präsentiert sich der der SUV-Gigant VW Touareg in dritter Generation. - Foto: VW

Die Ausstattungslinien: Basis, "Atmosphere", "Elegance" und "R-Line"

Vier verschiedene Ausstattungslinien stehen im Touareg-Konfigurator zur Wahl. Dabei stechen "Atmosphere" und "Elegance" besonders heraus. Sie sind nicht nur preisgleich, sondern bringen auch unterschiedliche Zusätze mit, wenn man sich entweder für den Hybrid-Motor oder einen der konventionellen Antriebe entschieden hat. Wie sich das genau darstellt, werden wir gleich noch sehen. Zunächst sehen wir uns die Serienausstattung im Basismodell genauer an. 

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Standardausstattung im Touareg-Basismodell – ab 61.460 Euro

Bereits die Serienausstattung des Touareg ist ausgesprochen opulent. Standardmäßig mit an Bord sind das Navigationssystem "Discover Pro", LED-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, der Tempomat, der Notbremsassistent "Front Assist", eine 2-Zonen-Klimaautomatik, beheizbare Vordersitze und das Multifunktionslenkrad in Leder. In der Form steht der Touareg auf 18 Zoll großen Felgen des Typs "Cascade". Ultraschall-Einparkhilfen an Front und Heck, der Spurhalteassistent "Lane Assist" und die automatische Fahrlichtschaltung sorgen für ein solides Fundament an Fahrkomfort und Sicherheit. Mittels der Fahrprofil-Auswahl lässt sich der Touareg auf den optimalen Modus des jeweiligen Fahrstils einstellen. Abgerundet wird das Serienprogramm durch das Start-Stopp-System mit Bremsenergie-Rückgewinnung. Im Detail ließe sich diese üppige Liste noch um einige weitere Punkte fortführen. Fest steht jedenfalls, dass der Volkswagen Touareg schon in Serie einiges mitbringt, was bei anderen SUV erst aufpreispflichtig zugerüstet werden muss.  

"Atmosphere" – ab 66.150 Euro

Edle Extras in Chrom und Leder: So könnte man die Touareg-Ausstattungslinie "Atmosphere" in kürzester Form beschreiben. Doch Achtung: Es kommt hier maßgeblich darauf an, für welchen Motor man sich entscheidet bzw. entschieden hat! Denn in Kombination mit dem eHybrid erhält der Touareg noch eine ganze Litanei an weiteren Serien-Zusätzen, die über das besagte "Chrom und Leder" weit hinausgehen: beispielsweise eine 4-Zonen-Klimaautomatik, 19-Zoll- statt 18-Zoll-Felgen, das höherwertige Navigationssystem "Discover Premium" und sogar ein Panorama-Glasschiebedach. Der Touareg wird dann schon serienmäßig zum regelrechten Luxus-SUV. In Kombination mit einem Diesel oder Benziner erweitert sich die Serienausstattung lediglich um folgende Elemente:

Zusätzliche Ausstattung von "Atmosphere"

  • Sitzmittelbahnen und -wangeninnenseiten der Vordersitze und der äußeren Rücksitzplätze in Leder "Vienna"
  • Ambientebeleuchtung (weiß)
  • Dekoreinlagen in Edelholz "Eschemaser offenporig" für Instrumententafel und Türverkleidungen
  • Stoßfänger- und Türunterteile in Wagenfarbe, mit Chromleisten; Lufteinlässe mit Lamellen in Chrom
  • Abgas-Endrohr verchromt, links und rechts, im Stoßfänger integriert
  • Chromleisten an den Seitenfenstern

Dass bei der Wahl des Hybrid so viele Komfort- und Technik-Features hinzukommen, ist außergewöhnlich. Die Ausstattungslinie "Atmosphere" scheint geradezu auf diese Motorisierung ausgelegt zu sein. Im Detail erhält "Atmosphere" dann noch folgende Zusatzbestandteile:

Zusätzliche Ausstattung von "Atmosphere" in Verbindung mit eHybrid

  • Navigationssystem "Discover Premium"
  • Digital Cockpit, mehrfarbig, verschiedene Info-Profile wählbar
  • Klimaanlage "Air Care Climatronic" mit Aktiv-Kombifilter, 4-Zonen-Klimatisierung und Bedienungselementen hinten
  • Telefonschnittstelle "Business" mit induktiver Ladefunktion
  • App-Connect und "Volkswagen Media Control"
  • USB-C-Schnittstelle und USB-Ladebuchse
  • Dachreling silber eloxiert
  • Panorama-Ausstell-/Schiebedach mit Panoramadach hinten
  • Mittelkonsole in Schwarz glänzend / Silberoptik
  • 19-Zoll-Leichtmetallräder "Tirano"

Der Touareg mit Hybrid-Motor in der Linie "Atmosphere" ist also fast schon ein eigenständiges Modell, das in puncto Ausstattung kaum Wünsche offenlässt. Allerdings muss man dabei bedenken, dass sich der Einstiegspreis von 66.150 Euro nicht halten lässt. In Verbindung dem Hybrid-Motor beginnt "Atmosphere" nämlich erst ab 74.250 Euro. 

Worin unterscheidet sich die nächste Ausstattungslinie "Elegance" von "Atmosphere"? Schließlich starten beide auf einem identischen Preis-Niveau. 

"Elegance" – ab 66.150 Euro

Erstaunlicherweise sind sich "Atmosphere" und "Elegance" äußerst ähnlich. "Elegance" wartet mit keiner grundsätzlich anderen Zusatzausstattung auf: 

Zusätzliche Ausstattung von "Elegance"

  • Sitzmittelbahnen und -wangeninnenseiten der Vordersitze und der äußeren Rücksitzplätze in Leder "Vienna"
  • Ambientebeleuchtung (weiß)
  • Dekoreinlagen in Aluminium gebürstet 45° für Instrumententafel und Türverkleidungen
  • Stoßfänger- und Türunterteile in Wagenfarbe, mit Chromleisten; Lufteinlässe mit Lamellen in Chrom
  • Abgas-Endrohr verchromt, links und rechts, im Stoßfänger integriert
  • Chromleisten an den Seitenfenstern 

Man sieht: Wären nicht die speziellen Aluminium-Dekoreinlagen an Instrumententafel und Türverkleidungen, gäbe es keine Unterschiede zwischen den beiden höherwertigen Linien. Und es fällt auf, dass "Atmosphere" und "Elegance" noch eines gemeinsam haben: Das Angebot der Sonderausstattung wird größer und teilweise günstiger. Beispielsweise ist das die Nachtsichtunterstützung mit Wärmebilderkennung nicht für das Basismodell erhältlich. Auch die Preise für die Wahl größerer Felgen verringern sich um jeweils 250 Euro. Im Bereich der Sonderaussatttung finden sich schließlich auch die eher kleinen, feinen Unterschiede zwischen "Atmosphere" und "Elegance": Es lassen sich spezielle Dekoreinlagen oder anderweitige Zierelemente verbauen, was für einen auf Pragmatik bedachten Käufer wohl eher weniger ins Gewicht fällt. 

"R-Line" – ab 70.450 Euro

Die Ausstattungslinie "R-Line" liegt bereits 8.990 Euro über dem absoluten Einstiegspreis für den VW Touareg. Der Ausstattungsbestand baut ebenfalls auf dem des Touareg-Basismodells auf und erweitert diesen um folgende Features.

Zusätzliche Ausstattung von "R-Line"

  • ergoComfort-Sitze (vorn), elektrisch einstellbar; Fahrersitz mit längs verschiebbarer Oberschenkelauflage
  • Sitzmittelbahnen und -wangeninnenseiten der Vorder- und äußeren Rücksitzplätze in Leder "Vienna", "R-Line"-Logo vorn
  • Ambientebeleuchtung (weiß)
  • Dekoreinlagen in Aluminium "Silver Wave" für Instrumententafel und Türverkleidungen
  • Mittelkonsole in Schwarz glänzend / Silberoptik
  • Lenkrad-Heizung
  • Dachhimmel in Soul-Schwarz
  • Stoßfänger im "R"-Styling, Stoßfänger- und Türunterteile in Wagenfarbe
  • Chromleisten an den Seitenfenstern
  • Abgas-Endrohr verchromt, links und rechts, im Stoßfänger integriert
  • 19-Zoll-Leichtmetallräder "Sebring" in Anthrazit, Volkswagen R

Diese Liste nennt zwar einige hochwertige Upgrades und edle Details, an funktionalem Mehrwert in Form von Assistenz, Infotainment oder Connectivity mangelt es aber noch recht erheblich. Es stellt sich zwangsläufig die Frage, mit welchen handfesten Argumenten die höchste Linie überhaupt überzeugen kann. Auch die meiste Sonderausstattung kostet genauso viel wie für "Atmosphere" und "Elegance", die beide um immerhin 4.300 Euro günstiger sind. Auf der Touareg-Preisliste finden sich erst beim genaueren Durchgehen gewisse Ermäßigungen, die allerdings vorwiegend auf stilistische Upgrades gewährt werden. So kostet etwa das "R-Line Exterieur Black Style"-Paket (u.a. mit dunkelroten LED-Rückleuchten und dynamischer Blinkleuchte) lediglich 800 statt 2.580 Euro, das Lederpaket "Savona" nur 960 Euro statt 2.160 Euro. Neben derartigen Vergünstigungen gibt es noch einige noble Besonderheiten, die sich nur für die "R-Line" zurüsten lassen, so zum Beispiel 22 Zoll große Felgen. Diese Räder vom Design-Typ "Estoril" (in Schwarz / glanzgedreht) fallen mit 2.700 Euro ins Gewicht. Eine weitere Spezialoption ist die Lackierung "Lapiz Blue Metallic", sozusagen das Nonplusultra in der Außendarstellung des Touareg. 1.390 Euro werden dafür verlangt, womit diese Farbe weder günstiger noch teurer eingepreist ist als die übrigen Exklusivlackierungen. Viele Möglichkeiten also, um sich den VW Touareg besonders edel auszugestalten. Und bestückt man ihn dabei noch mit den nötigen Funktionsextras und mit mehr als den grundlegenden 231 PS, rückt der Gesamt-Preis rasch in die Nähe der 90.000-Euro-Marke. 

Unser Favorit: Der reguläre Touareg mit Standardausstattung

Klar, die höherwertigen Linien haben alle ihre Vorteile: Neben einem umfangreicheren Serienbestand und mehr Upgrade-Möglichkeiten teilweise auch Preis-Vergünstigungen bei der Sonderausstattung. Das Top-Modell "R-Line" ist uns wegen der eben genannten Aspekte doch etwas zu teuer. In diesem Fall steht die optische Exklusivität eindeutig im Vordergrund, wogegen funktionaler Mehrwert in unvermindertem Umfang dazu geordert werden muss. 

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Etwas besser präsentieren sich in dieser Hinsicht die beiden höherwertigen Linien "Atmosphere" und "Elegance": Gewisse Sonderausstattungen können günstiger geordert werden als für das Basismodell, und auch der Angebotsumfang ist um einiges größer. Allerdings kommt es hier maßgeblich darauf an, mit welchem Motor der Touareg bestückt ist. Denn mit dem Hybrid-Aggregat verändert sich das Preis-Gefüge ganz wesentlich. Dann nämlich wird die Serienausstattung noch einmal deutlich umfangreicher und das Felgenangebot günstiger. Ein zweischneidiges Schwert, schließlich ist der Hybrid erst ab 74.250 Euro zu haben. Das Motto lautet also: Wer sich für den teureren Antrieb entscheidet, bekommt bei "Atmosphere" und "Elegance" mehr Ausstattung mitgeliefert. Für Kunden mit einem größeren Budget durchaus attraktiv. In diesem Fall entfallen allerdings wiederum mehrere Upgrade-Möglichkeiten – angefangen von den "R-Line"-Designpaketen bis hin zur Standheizung. Abgesehen vom recht hohen Einstiegspreis wiegen sich hier Vor- und Nachteile beinahe auf. 

Kurzum: Mit unserem Diesel-Wahlmotor würden sich die Zusätze, die wir bei "Atmosphere" und "Elegance" erhalten, in überschaubaren Grenzen halten. Der recht geringe serienmäßige Funktionsmehrwert steht für uns in keinem überzeugenden Verhältnis zu den 4.690 Euro Aufpreis, der für diese beiden Linien jeweils zu entrichten ist. Dieses Geld wollen wir lieber in Sonderausstattungen anlegen. Vorteilspreise hin oder her: Das Touareg-Basismodell ist sehr solide bestückt. Wir werden also nicht allzu viele Extras brauchen, um das SUV unseren Vorstellungen entsprechend zu individualisieren. 

Lackierungen und Felgen

Für die Gestaltung des Außenauftritts unseres Touareg bietet der Konfigurator eine kleine, aber feine Palette an Lackierungen an. Die Grundfarbe "Pure White" ist gratis. Eine Preis-Stufe darüber hat man die Wahl aus fünf verschiedenen Metallic- und Perleffekt-Lackierungen. Sie alle kosten jeweils 1.040 Euro und können dem SUV schon sehr viel mehr Glanz geben. Wer damit nicht zufrieden ist, dem stehen drei Alternativen zu je 1.440 Euro Aufpreis zur Wahl. Achtung: Bei "Sechura Beige Metallic" muss mindestens noch das Lederpaket "Vienna" für weitere 2.490 Euro dazu genommen werden. Wer sich im Konfigurator ungewollt vor diese Wahl gestellt sieht: einfach "Abbrechen" klicken und eine anderen Lackierung auswählen.

Wir entscheiden uns für das "Siliziumgrau Metallic" für 1.040 Euro, das unserem Touareg einen gediegenen Touch verleiht.

Etwas anders bei den Felgen: Hier darf es gerne um zwei Nummern größer und schicker sein. Die 20 Zoll großen Leichtmetallfelgen "Nevada" aus dem Label "Volkswagen R" lassen wir uns 2.200 Euro kosten. Standard-Preis in der Größenklasse, wo nur das Modell "Montero" um 250 Euro günstiger zu haben ist. Es ginge auch hier noch größer und nobler. Allerdings nicht für unser Touareg-Basismodell. Erst ab der Linie "Atmosphere" sind die beiden 21-Zoll-Modelle erhältlich. "R-Line" ist sogar mit 22-Zöllern zu haben. Uns reicht sowohl von der Größe als auch vom Preis das "Nevada"-Modell völlig aus. Ein zusätzlicher Vorteil unserer Felgenwahl ist, dass wir damit auch Radsicherungen mit erweitertem Diebstahlschutz gratis mit dazu erhalten.

Sonderausstattung: Hohes Niveau mit hohem Preis?

Auch im Innenraum des VW Touareg ist einiges möglich. Natürlich ist auch das eine Sache des Preises. - Foto: VW

Der Ausstattungsbestand des Touareg lässt sich im Konfigurator noch stark ausbauen. Eine Menge an Assistenz, Infotainment, Komfort und Style kann jeweils für einen entsprechenden Aufpreis geordert werden. 

Kaum Interieur-Upgrades und keine R-Line-Pakete

An die ersten Grenzen unserer Ausstattungslinie geraten wir allerdings, wenn wir uns nach Möglichkeiten zur Innenraumgestaltung umsehen. Denn außer dem bereits erwähnten Lederpaket "Vienna" bietet der Konfigurator keinerlei Alternativen zu unseren serienmäßigen "Graphite"-Stoffbezügen. Wer an dieser Stelle mehr will, der sollte seinen Touareg in "Atmosphere" oder "Elegance" zu konfigurieren. Hier gehört das Lederpaket "Vienna" bereits zum Serienbestand, und es werden mehrere Alternativen angeboten – das allerdings wiederum zu einem jeweils vierstelligen Aufpreis. Die Entscheidung, ob wir das Lederpaket Vienna noch nehmen, wollen wir erstmal zurückstellen, denn wir wollen uns vorwiegend auf die funktionale Bestückung unseres Touareg konzentrieren. 

Für das Interieur gibt es beim Touareg-Basismodell also kaum Aufwertmöglichkeiten. Wie sieht es beim Exterieur aus? Gefragte Upgrades sind hier vor allem die R-Line-Pakete. Auf der Preisliste finden sich zwei Stück davon: "R-Line Exterieur" und das Design-Paket "Black Style R-Line Exterieur". Leider werden sie ebenfalls nicht für das Basismodell des Touareg angeboten. Für "Atmosphere" und "Elegance" sind diese Upgrades zwar erhältlich, sind aber mit nicht eben günstigen 1.780 und 2.580 Euro eingepreist. Für unsere vorwiegend praktischen Ansprüche fällt die Abwesenheit dieser Pakete hingegen nur sehr begrenzt ins Gewicht.

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Sicherheit und Assistenz

An dieser Stelle – also nach der Wahl von Motor, Lack und Felgen – zeigt uns der VW Touareg-Konfigurator einen Zwischenpreis von 68.560 Euro an. Es zeichnet sich bereits ab, dass wir auch ohne die "R-Line"-Pakete locker über die 70.000-Euro-Marke kommen werden. Wir wollen den Touareg zwar nicht unnötig teuer werden lassen; bei Sicherheit und Assistenz aber ist rigides Sparen unangebracht. 

Eine klare Erweiterung des Sicherheitsstandards ist die Option "Knie-Airbag auf Fahrer- und Beifahrerseite, Seitenairbags für äußere Rücksitze". 600 Euro sind dafür akzeptabel. Allerdings muss auch hier das Lederpaket "Vienna" mitgenommen werden. Diese Verkoppelung wirkt etwas willkürlich, zumal die "Vienna"-Ausstattung ja einen Aufpreis von 2.490 Euro erfordert. Einzeln sind die Airbags leider nicht zu haben, weshalb wir uns das Lederpaket noch einmal genauer ansehen. Tatsächlich bringt es neben der namensgebenden Lederausstattung auch funktionale Erweiterungen wie beheizbare Vordersitze und Scheibenwaschdüsen mit. Es bietet neben der gehobeneren Anmutung also auch handfeste Zusätze, und weil wir die wichtige Sicherheitsaufwertung mit den zusätzlichen Airbags haben wollen, lassen wir uns schließlich davon doch überzeugen. Macht zusammen also 3.090 Euro, die auf unserer Konfigurator-Rechnung verbucht werden.

Neben den Einzel-Optionen bieten vor allem die Sonderausstattungs-Pakete immer eine gute Gelegenheit, Erweiterungen im Verbund und mit gewissen Preisvorteilen zu erhalten. Auf den ersten Blick sehr attraktiv ist das Fahrerassistenzpaket "Plus". Es kostet 2.500 Euro, und bringt dafür einige nützliche Bestandteile mit:

  • automatische Distanzregelung ACC "stop & go" inklusive Geschwindigkeitsbegrenzer
  • Dreipunkt-Automatiksicherheitsgurte (vorn) mit Höheneinstellung und Gurtstraffer
  • Kreuzungsassistent
  • Proaktives Insassenschutzsystem
  • Fahrassistent "Travel Assist", Spurhalteassistent "Lane Assist", Stauassistent und "Emergency Assist"
  • Spurwechselassistent "Side Assist"

Diese Zusammenstellung klingt nicht nur sehr attraktiv, sie ist es auch. Noch dazu, weil sich die Komponenten mit Ausnahme der Distanzregelung ACC (1.525 Euro) nicht einzeln bestellen lassen. Das Paket bietet einige nützliche Assistenz-, Komfort- und Sicherheitserweiterungen in einem und bleibt in einem verträglichen Preisrahmen. Für 2.500 Euro nehmen wir es mit auf die Konfigurator-Rechnung. 

Infotainment und Konnektivität

Ein Navigationssystem ("Discover Pro") gehört ja schon zur Grundausstattung des VW Touareg. Auch der digitale Radioempfang DAB+ ist serienmäßig verbaut. Ein Paket zur weiteren Aufwertung des Infotainment-Bestands findet sich im Konfigurator nicht. Das Soundsystem "DYNAUDIO Consequence" mit 16-Kanal-Verstärker, 12+1 Lautsprechern, Subwoofer und einer Gesamtleistung von 730 Watt lässt sich 2021 erst ab den Linien "Atmosphere" und "Elegance" ordern. Ebenso das umfangreiche Paket "Innovision Cockpit" mit Digital Cockpit, App-Connect und der Telefonschnittstelle "Business" mit induktiver Ladefunktion. 

Für den Ausbau der Konnektivität unseres VW Touareg stellt uns der Konfigurator das Connectivity-Paket vor: Für 690 Euro bekommen wir die App-Connect, die Telefonschnittstelle "Business" mit induktiver Ladefunktion, eine USB-C-Schnittstelle und eine USB-Ladebuchse. Unser Smartphone lässt sich dann mit Bordsystem und Touchscreen des Touareg verbinden. Eine attraktive Erweiterung, die wir auch mit dem Innovision Cockpit erhalten hätten. Und da uns sonst keine weiteren Alternativen angeboten werden, nehmen wir diesen sinnvollen Verbund mit in die Konfiguration.

Der Konfigurator-Preis für unseren VW Touareg beträgt inzwischen 74.840 Euro. Würde sich aus der Angebotsliste noch etwas Handfestes anbieten? Tatsächlich fällt uns dabei ein Feature ins Auge, ohne das es beim 4,88 x 1,98 x 1,72 Meter messenden Touareg wohl kaum zu gehen scheint. Zumindest nicht, wenn man das SUV auch im Stadtverkehr entspannt rangieren will: der Parklenkassistent, den es nicht einzeln, dafür aber in einer Art Paket mitsamt der Rückfahrkamera "Rear View" gibt. Für uns gehen die von 750 Euro dafür in Ordnung. Noch dazu, weil hier erfreulicherweise keine weiteren Preis-Koppelungen warten. 

Fazit: Ist dieser VW Touareg-Preis angemessen?

Kommen wir zum Fazit: Mit unserem individuellen VW Touareg stehen wir auf einem Gesamt-Preis von 75.590 Euro. Das hört sich zunächst nach viel an. Doch die Sache relativiert sich, wenn wir Startpreis und Zusatzkosten einander gegenüberstellen: Allein für die Motorisierung, den 286 PS starken 3.0 V6 TDI, wurden Kosten von 65.320 Euro erforderlich. Wesentlich günstiger wäre es hier ohnehin nicht gegangen. Für Lackierung, Felgen und Sonderausstattung sind schließlich weitere 10.270 Euro dazugekommen. Auf einem Preis-Niveau wie dem eines VW Touareg ist das nicht eben viel. Denn mit rund 10.000 Euro extra sollte man in diesem Segment-Bereich eigentlich immer rechnen. 

Unser persönlich konfigurierter VW Touareg. - Bild: VW-Konfigurator

Wir waren sehr darauf bedacht, die Aufpreis-Summe nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Erfreulicherweise sind uns im Konfigurator kaum Preis-Kopplungen begegnet. Das hängt aber auch mit unserer Entscheidung für das Basismodell zusammen. Die seit Ende 2020 existierenden Ausstattungslinien "Atmosphere" und "Elegance" bieten deutlich mehr an Sonderausstattungsmöglichkeiten, deren Zuwahl andererseits mit einigen Preis-Koppelungen einhergehen. Ein schon fast klassisches Beispiel: In diesem Fall erfordert das Parkassistenzpaket (1.200 Euro) noch die Mitnahme des  "Memory"-Pakets (525 Euro) sowie des Lederpakets "Vienna" (1.400 Euro). Man landet hier also unversehens bei einem Aufpreis von (mindestens) 3.125 Euro. 

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Auch für die 20 Zoll großen Leichtmetallfelgen "Nevada" (2.200 Euro) und unsere Wunsch-Lackierung "Siliziumgrau Metallic" (1.040 Euro) sind uns keine weiteren Kosten mehr entstanden. Wir konnten also gleich zur funktionalen Aufwertung unseres VW Touareg übergehen.

VW Touareg, Innenansicht, Cockpit, Konfigurator-Screenshot
Unser Touareg von innen. - Bild: Screenshot VW-Konfigurator

Ein geschmälertes Angebot haben wir auch im Konfigurator-Bereich der Sonderausstattung vorgefunden. Doch vor dem Hintergrund der Tatsache, dass das Touareg-Basismodell bereits äußerst gut bestückt ist, konnten wir unseren restlichen Bedarf mit Fahrerassistenzpaket "Plus" (2.500 Euro), Connectivity-Paket inkl. Telefonschnittstelle (690 Euro) und den Parklenkassistenten mit Rückfahrkamera "Rear View" (750 Euro) decken. Damit haben wir nun auch die automatische Distanzregelung ACC "stop & go" inklusive Geschwindigkeitsbegrenzer, das Proaktive Insassenschutzsystem, eine induktive Handy-Ladefunktion und diverse Hilfssysteme wie "Travel Assist" und "Side Assist" an Bord. Im Ergebnis stellt sich unser Touareg zwar stark und funktionstüchtig dar. Das Interieur unseres SUV wirkt dafür sehr sachlich. Nicht nur deswegen haben wir uns auch noch für das Lederpaket "Vienna" (2.490 Euro) entschieden. Wir haben nämlich großen Wert auf die Sicherheitsaufwertung mit dem zusätzlichen Airbag-System (600 Euro) gelgegt, was das Lederpaket obligatorisch voraussetzt. Und weil es neben seiner besonderen Anmutung auch bestimmte Funktionszusätze wie die Sitzheizung mitbringt, haben wir schließlich auch hier noch ein Häkchen gesetzt. 

Rund 10.000 Euro (oder auch etwas mehr) dürfen also in die weitere Individualisierung des Touareg ruhig investiert werden. Wer nur Wert auf Funktion legt, ist beim Tiguan oder dem Tiguan Allspace wohl besser aufgehoben. Der Volkswagen Touareg hingegen verlangt regelrecht nach individueller Ausgestaltung. Das sollte man immer mit im Blick haben.

Unser VW Touareg im Detail

  • Motor: 3.0 V6 TDI (Allrad): 210 kW/286 PS, Verbr.: 7,0 l/100 km, 8-Gang-Automatik – ab 65.320 €
  • Ausstattungslinie: Basis – 0 €
  • Lackierung: "Siliziumgrau Metallic" – 1.040 €
  • Felgen: Leichtmetallfelgen "Nevada" (Volkswagen R) in 20 Zoll – 2.200 €
  • Lederpaket "Vienna" – 2.490 €
  • Knie-Airbag auf Fahrer- und Beifahrerseite, Seitenairbags für äußere Rücksitze – 600 €
  • Fahrerassistenzpaket "Plus" – 2.500 €
  • Connectivity-Paket inkl. Telefonschnittstelle – 690 €
  • Park-Lenkassistent mit Rückfahrkamera "Rear View" – 750 €
 Gesamt-Preis: 75.590,00 Euro (inkl. 19 % MwSt.)

Abmessungen/Technische Daten

  • Länge x Breite x Höhe: 4.878 x 1.984 x 1.717 mm
  • Radstand: 2.904 mm
  • Kofferraum- / Gesamtladevolumen: 810 l bis 1.800 l (inklusive Sitzbereich)
  • Anhängelast (gebremst bei 12% Steigung): 3.500 kg
  • Leergewicht (je nach Motor): 2.027 – 2.427 kg
  • Tankinhalt: 75 – 90 l
  • Abgasnorm: 6d-ISC-FCM 

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