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Konfigurator-Check Golf 8: Überragend auch im Preis?

VW Golf 8, Halbseitenansicht von vorne, fahrend, grau Neuauflage des Klassikers: der Golf 8 soll Maßstäbe setzen. Foto: VW

Der neue Golf ist da! Was bringt die Neuauflage des Kult-Klassikers mit? Und zu welchem Preis?

  • breites Antriebsspektrum
  • gute Basisausstattung
  • viele Upgrade-Möglichkeiten
  • relativ hoher Durchschnittspreis
  • Elemente- und Preis-Koppelungen

Unangefochtener Kompakt-Bestseller und ein echtes Objekt der Begierde. Doch was kostet der neue Golf 8? Schließlich drehen die Hersteller bei einem Generationswechsel bekanntlich gerne an der Preisschraube. Volkswagen überrascht mit neuen Preislisten auch mal zwischendurch, insbesondere bei den Topsellern Tiguan & Co. Schon der Einstiegspreis lässt aufhorchen: Während es nämlich den Golf 7 im Jahr 2018 noch für 18.075 Euro gab, ist der Golf 2021 erst ab 20.395 Euro zu haben. Das ist aber längst noch nicht alles. Denn die überarbeitete Neuauflage lässt sich mit noch mehr hochwertiger Technik, Komfort und Styling aufwerten als das Vorgängermodell. Und das kann sich deutlich auf den tatsächlichen Preis auswirken. 

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Auf den zweiten Blick ist die besagte Preiserhöhung allerdings dann doch weniger extrem und der angestellte Vergleich nicht ganz realistisch. Denn für die genannten 18.075 Euro bekam man beim Golf 7 nur den Einstiegsbenziner mit 85 PS. Dagegen startet der niedrigste Benzinmotor des Golf 8 mit immerhin 90 PS. Genau genommen müsste man also die direkten Gegenstücke wie etwa die 115 PS-Diesel von Generation sieben und acht miteinander vergleichen. Diese Leistungsklasse des Golf 7 kostete kurz vor dem Modellwechsel noch 24.505 Euro. So gerechnet ergibt sich eine Preiserhöhung von "nur" 1.525 Euro. Trotzdem eine bittere Pille für jeden Liebhaber des Kompakten. 

Wie viel also kostet ein ordentlich ausgestatteter Golf 8 im Jahr 2021? Bleibt er erschwinglich oder muss man für den ewigen Star der Kompaktklasse tiefer in die Tasche greifen? Lässt sich vielleicht sogar an manchen Stellen Geld sparen? Wir machen den Preis-Check im Golf-Konfigurator.

VW Golf 8, Seitenansicht, stehend, gelb
Brandneu, technisch topmodern. Und im Preis? - Foto: VW

Golf 8: Preis-Niveau und Leistung der Motoren

Das Zusammenstellen unseres Golf 8 beginnt mit der Wahl des Motors. Denn es ist vor allem der Antrieb, der ganz wesentlich über den Gesamtpreis mitbestimmt. Der Golf-Konfigurator bietet uns hier auch ein erfreulich großes Spektrum an konventionellen und alternativen Möglichkeiten an. Das Einstiegsaggregat des neuen Golf stellt 2021 der 90-PS-Benziner, der mit einem Preis von 20.395 Euro (inkl. 19% MwSt.) gleichzeitig auch die günstigste Motorisierung ist. An nächsthöherer Stelle folgt der 1.0 TSI-Benzinmotor mit 110 PS. Während dieser schon 2.225 Euro über dem Grundpreis liegt, fallen für das um noch einmal 20 PS stärkere Aggregat zusätzliche 4.090 Euro an. Der 150-PS-Diesel ist gar erst ab 33.040 Euro zu haben, und für einen Golf 8 mit Automatik legt man mindestens 27.670 Euro hin. Das im Fall des neuen Mild-Hybrid 1.0 eTSI mit 110 PS und einem vorbildlichen Benzin-Verbrauchswert von durchschnittlich gerade einmal 4,4 Litern auf 100 Kilometer. Noch besser macht sich in dieser Hinsicht der 150 PS starke Plug-in-Hybrid. Gerade einmal rund 1,3 Liter Benzin und 11,3 kW Strom benötigt dieser auf 100 km, kostet aber mindestens 40.810 Euro und ist damit gleichzeitig das kostenintensivste Aggregat im Portfolio. Die Antriebe des VW Golf 8 im Überblick: 

Golf 8: Die Motoren im Überblick

Benzin

  • 1.0 TSI: 66 kW/90 PS, Verbr.: 4,5 l/100km, 5-Gang-Schaltgetriebe – ab 20.395 €
  • 1.0 TSI: 81 kW/110 PS, Verbr.: 4,7 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 22.620 €
  • 1.5 TSI: 96 kW/130 PS, Verbr.: 4,8 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 26.710 €
  • 1.5 TSI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 4,9 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 27.730 €

Diesel

  • 2.0 TDI: 85 kW/115 PS, Verbr.: 3,9 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 26.030 €
  • 2.0 TDI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 4,0 l/100km, 7-Gang-DSG – ab 33.040 €

Mild-Hybrid

  • 1.0 eTSI: 81 kW/110 PS, Verbr.: 4,4 l/100km*, 7-Gang-DSG – ab 27.670 €
  • 1.5 eTSI: 96 kW/130 PS, Verbr.: 4,7 l/100km*, 7-Gang-DSG – ab 29.435 €
  • 1.5 eTSI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 4,7 l/100km*, 7-Gang-DSG – ab 30.455 €

    *) Benzin-Verbrauch

Plug-in-Hybrid

  • 1,4 eHybrid: 110 kW/150 PS, Verbr.: 1,3 l/100km* / 11,3 kW/100km**, 6-Gang-DSG – ab 40.810 €

    *) Benzin-Verbrauch
    **) Stromverbrauch

Erdgas

  • 1.5 TGI: 96 kW/130 PS, Verbr.: 3,6 kg/100km*, 7-Gang-DSG – ab 31.735 €

    *) Erdgasverbrauch (Angabe in Kilogramm)

Unser Favorit: Der 2.0 TDI mit 115 PS

Die Motorenwahl hängt natürlich immer vom persönlichen Bedarf ab. Für unsere Konfiguration spielt auch der Einstiegspreis eine Rolle. Kurzum: Für uns kommt kein Golf 8 in Frage, der bereits im Grundpreis über 30.000 Euro kostet. 

Welchen Anforderungen soll unser Golf genügen? Zum einen legen wir Wert auf sparsamen Verbrauch. In konventioneller Form sind die beiden Diesel unschlagbar. Zwischen 3,9 und 4,0 Liter beträgt der kombinierte Spritbedarf. Damit wurden diese Motoren in die CO2-Effizienzklassen "A–A+" und "A+" eingestuft – was durchaus seinesgleichen sucht. Bei der PS-Zahl sind wir eher pragmatisch orientiert. Der Einstiegsdiesel mit 115 PS ist für uns ausreichend. Zumal ja der Markenbruder VW Tiguan, der immerhin 1,5 Tonnen auf die Waage bringt, zeitweise mit der gleichen Leistung erhältlich war. Der Golf wiegt durchschnittlich etwa 250 kg weniger, da sollte dieser Antrieb mehr als genügen. Wir nehmen also den 2.0 TDI mit 115 PS und manueller 6-Gang-Schaltung. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 202 Stundenkilometer. Der Benziner mit 130 PS bringt nur 12 km/h mehr – gegen einen um 680 Euro höheren Startpreis. Dieser Selbstzünder beschleunigt von null auch hundert in 9,2 Sekunden. Unser Wahl-Diesel braucht dafür eine Sekunde länger. Mit dem 150 PS-Diesel würden wir diese Werte natürlich toppen, doch liegt hier der Grundpreis eben auch bei stattlichen 33.040 Euro. Wir bleiben also bei unserer Wahl und beginnen den Konfigurator-Check mit einem Startpreis von 26.030 Euro.

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Neue Ausstattungslinien für den VW Golf 8: "Life", "Style" und "R-Line"

Neue Namen, neuer Inhalt? Die Ausstattungslinien des Golf 8 heißen nicht – wie bei anderen VW-Modellen noch üblich – "Comfortline" oder "Highline". Jenseits des Basismodells finden wir jetzt "Life" und "Style". Nach dem SUV-Zwerg VW T-Cross tragen also auch höherwertigen Linien des Golf 8 diese Beinamen. Darüber hinaus gibt es eine neue Top-Ausstattungslinie namens "R-Line". Welche Inhalte die einzelnen Linien des Golf 8 mitbringen, sehen wir uns jetzt im Detail an.

Die Serienausstattung des Golf-8-Basismodells

Die Standardausstattung des VW Golf 8 kommt ohne speziellen Namen aus. Das mag Verwirrung stiften, wenn man etwa "einen Golf 8" kaufen will und der Händler nachfragt: "Life oder Style?" - "Nein, einfach einen Golf 8." Mit "Golf 8 Basismodell" ist jedenfalls die serienmäßige Grund- und Standardausstattung gemeint, die jeder Golf 8 von Haus aus mitbringt. Folgendes ist darin enthalten:

Basis-Serienausstattung beim Golf 8

  • Spurhalteassistent "Lane Assist"
  • Notbrems-Assistent "Front Assist" mit Fußgänger- und Radfahrererkennung
  • Klimaanlage mit Allergen-Filter
  • elektrische Luftzusatzheizung
  • Müdigkeitserkennung
  • elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel
  • Multifunktionslenkrad
  • 2 USB-C-Schnittstellen (vorn)
  • automatische Fahrlichtschaltung mit LED-Tagfahrlicht
  • Telefonschnittstelle
  • Notruf-Service (ab Auslieferung aktiv, ohne Registrierung)
  • Radio "Composition"
  • Start-Stop-System mit Bremsenergie-Rückgewinnung
  • Stahlräder in 15 Zoll

Diese Serienausstattung kann sich wirklich sehen lassen. Die Assistenzsysteme "Front Assist" und "Lane Assist" sind ja inzwischen in jedem neuen VW verbaut. Der Golf 8 bringt allerdings weitere Serien-Komponenten mit, die bei anderen Herstellern extra kosten. Etwa die Außenspiegel, die elektrisch einstell- und beheizbar sind. Immerhin bewegen wir uns in der Kompaktklasse, wo ein solches Feature im Grundbestand vor wenigen Jahren wohl noch kaum vorstellbar gewesen wäre. Das gilt auch für die Müdigkeitserkennung oder die Klimaanlage, die mit ihrer speziellen Filterfunktion nicht nur von Allergikern geschätzt werden dürfte. Damit setzt Volkswagen neue Maßstäbe im hart umkämpften Kompakt-Segment. 

"Life" – Funktion, Komfort und deutlich mehr Schick

Die Linie "Life" bringt eine Aufwertung vor allem hinsichtlich Funktion, Komfort und Stil und ist ab einem Preis von 24.945 Euro zu haben. Sie erweitert die Serienausstattung des Basismodells um folgende Elemente: 

Die Ausstattungslinie "Life"

  • Einparkhilfe - Warnsignale bei Hindernissen im Front- und Heckbereich
  • Telefonschnittstelle mit induktiver Ladefunktion
  • 2 USB-C-Schnittstellen vorn, 2 USB-C-Ladebuchsen an der Mittelkonsole hinten
  • App-Connect
  • dynamische Leuchtweitenregulierung
  • Komfortsitze mit Lendenwirbelstützen (vorn)
  • Multifunktionslenkrad in Leder
  • Außenspiegel mit Memoryfunktion (elektrisch einstellbar und separat beheizbar)
  • Ambientebeleuchtung (10-farbig)
  • Begrüßungs- und Verabschiedungslicht
  • Umfeldbeleuchtung mit Logoprojektion
  • beleuchtete Türgriffmulden
  • 4 Leichtmetallräder "Norfolk" in 16 Zoll

Einen echten Gewinn stellt der Einpark-Assistent dar, der nicht wie üblich nur am Heck, sondern auch vorne akustische Warnsignale aussendet. Außerdem enthält diese Golf 8-Version serienmäßig eine induktive Ladefunktion für Handys und ist mit App-Connect ausgestattet. Einen Zuwachs an Komfort bieten die Sitze mit Lendenwirbelstützen. Auch die Memoryfunktion der Außenspiegel fällt in die Komfort-Kategorie. Die weiteren Bestandteile sind eher stylishe Extras, die teilweise auch etwas eitel erscheinen – allen voran die Umfeldbeleuchtung, die jedem signalisiert, dass hier ein neuer Golf 8 steht. Das Ambientelicht beleuchtet den Innenraum dezent und mehrfarbig. Auch das sogenannte Begrüßungs- und Verabschiedungslicht dient hauptsächlich der Stimmung, während das Lederlenkrad zweifellos angenehm in den Händen liegt. 

Was Fans begeistert, mag für andere als Schnickschnack gelten – zu viel für den doch beachtlichen Aufpreis? Diese Frage lässt sich wohl nicht pauschal beantworten. Eins ist jedoch sicher: Die Linie "Life" ermöglicht die Zuwahl bestimmter Ausstattungs-Optionen, die für das Basismodell gar nicht erst verfügbar sind. Insbesondere das Komfortpaket, das Fahrerassistenz-Paket und die Fahrprofil-Auswahl sind hier erwähnenswert. Und abgesehen von allem Für und Wider ist zu bedenken, dass diese Linie bei sechs von zehn Motoren automatisch im Lieferumfang enthalten ist (Stand: Januar 2021). Heißt: Abgesehen von den beiden leistungsschwächsten Benzinern, dem Basisdiesel und dem Plug-in-Hybrid (der nur in der Linie "Style" zu haben ist) bucht der VW Golf 8-Konfigurator überall gleich die Linie "Life" ohne weiteren Aufpreis hinzu. Und was bietet die nächsthöhere Version "Style" zusätzlich? 

"Style": Aufbau-Version mit gerechtfertigtem Aufpreis?

"Style" ist die nächsthöhere Ausstattungslinie und rangiert in Preis und Inhalt unter dem Top-Modell "R-Line". Sie ist vor allem auf gesteigerten Komfort und gehobene Optik ausgerichtet und kostet pauschal 2.275 Euro mehr als "Life". "Style" enthält folgende zusätzliche Features: 

Ausstattungslinie "Style" 

  • Fahrassistent "Travel Assist"
  • Klimaanlage "Air Care Climatronic" mit 3-Zonen-Temperaturregelung, Allergen-Filter und Bedienungselementen hinten
  • Sport-Komfortsitze (vorn)
  • Fahrersitz mit elektrischer Einstellung, Memory-Funktion und verschiebbarer Oberschenkelauflage
  • Lendenwirbelstützen vorn, auf Fahrerseite elektrisch einstellbar, Massagefunktion auf Fahrerseite
  • Ambientebeleuchtung 30-farbig
  • Schlechtwetterlicht und Abbiegelicht
  • Stoßfänger in Wagenfarbe, Lufteinlass mit Chromleiste
  • LED-Plus-Scheinwerfer
  • 4 Leichtmetallräder "Belmont" in 17 Zoll

Das ist wirklich ein sehr üppiges Angebot: Ein weiteres Assistenzsystem und zusätzliche Komfort- und Sicherheitskomponenten. Und dass sich die Massagefunktion vor allem bei Langstreckenfahrten bezahlt macht, muss wohl nicht eigens erwähnt werden. Die 3-Zonen-Klimaanlage hingegen mag für Golf-Dimensionen schon fast übertrieben wirken. Jedenfalls lässt die "Style"-Ausstattung kaum noch Wünsche offen. Bedauerlicherweise ist diese Linie nicht mit unserer Motorwahl kombinierbar, denn "Style" gibt es grundsätzlich erst ab einer Leistung von 130 PS

Die Ausstattungslinie VW Golf "R-Line": Die dynamische Top-Version 

Das neue Topmodell Golf 8 "R-Line" kommt serienmäßig mit den wichtigsten Elementen, die den Kompakten zum Dynamiker machen und ihn als solchen kennzeichnen: beispielsweise mit Stoßfängern im "R"-Styling, Top-Sportsitzen (vorn), der Progressivlenkung und mit Sportfahrwerk. Im Detail hebt sich die "R-Line" mit folgenden Zusatzkomponenten von der Linie "Style" ab: 

Die Ausstattungslinie "R-Line"

  • Stoßfänger in Wagenfarbe und im "R"-Styling
  • Sportsitze vorn
  • Progressivlenkung und einem Sportfahrwerk
  • Fahrprofil-Auswahl
  • Sportlenkrad (in Leder) mit Multifunktion
  • Digitaler Radioempfang DAB+
  • Pedale in Edelstahl
  • 4 Leichtmetallräder "Valencia" in Grau Metallic, 17 Zoll

Eine derart exklusive Serienbestückung hat natürlich auch ihren Preis: Die "R-Line" ist nicht unter 29.145 Euro erhältlich. Und wie bei "Style" erst ab einer Mindestleistung von 130 PS. Für unseren 115 PS starken Wunsch-Diesel ist also auch diese Ausstattungslinie gar nicht erst wählbar. So bleibt uns nichts anderes übrig, als uns zwischen einem Golf 8 mit Standardausstattung und der höherwertigen Ausstattungsvariante "Life" zu entscheiden. 

Basis-Ausstattung oder "Life" für unseren VW Golf 8?

Die Golf-Ausstattungslinien "Style" und "R-Line" sind also für unseren Einstiegsdiesel nicht verfügbar. Auch das untere Mittelfeld mit "Life" finden wir nur bedingt attraktiv, da wir uns letztendlich nur für die funktionalen Extras interessieren. Den großen Auftritt müssen wir nicht hinlegen. Daher käme nun im Grunde nur die Basisversion in Frage, die wir dann schrittweise mit Extras und Sonderausstattung aufrüsten können. Aber hier stoßen wir auf ein anderes Manko: Es gibt hier deutlich weniger Zurüst-Optionen als bei "Life". 

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Was die Ausstattungs-Pakete angeht, in denen jeweils verschiedene Komponenten gebündelt sind, stehen für das Basismodell lediglich drei zur Verfügung, für "Life" hingegen sieben. Wer seinem VW Golf 8 also eine Fülle an Upgrade-Möglichkeiten eröffnen will, braucht mindestens "Life". Das gilt somit auch für uns, denn das Angebot an Sonderausstattung für die Basisversion lässt doch sehr zu wünschen übrig. Wir entscheiden uns also für einen VW Golf "Life": Die fälligen 2.325 Euro wandern in den Warenkorb und der Konfigurator zeigt uns den Zwischenpreis von 28.355 Euro

VW Golf 8: Lackierungen und Felgen

Zur aufpreisfreien Grundausstattung gehört beim Golf 8 die altbekannte Lackfarbe "Uranograu". Die finden wir zu trist. Auch die weiteren Uni-Farben "Mondsteingrau" und "Pure White", die zum gemäßigten Preis von je 330 bzw. 230 Euro zu haben sind, überzeugen uns nicht wirklich. Bei den Metallic-Lacken eine Preisliga höher sieht es schon anders aus. Das "Reflexsilber Metallic" könnte uns gefallen. 610 Euro kosten die Metallic-Farben, außer "Limonengelb Metallic" und "Kings Red Metallic", für die 760 Euro fällig werden. Die mit Abstand attraktivste Variante ist für uns "Oryxweiß Perlmutteffekt", das einen edlen Schimmer enthält und im Vergleich zu "Pure White" subtiler, spannender und cooler wirkt. Bekanntlich ist Weiß ja auch eine gute Entscheidung in Sachen Werterhalt. Ist uns das alles 1.025 Euro wert? Wohl eher nicht. Da bleiben wir dann doch bei "Reflexsilber Metallic" für 610 Euro. Das Preis-Leistungs-Verhältnis scheint hier sehr angemessen zu sein. 

Was die Felgen betrifft, wollen wir die Sparsamkeit nicht unbedingt weiterführen. Das Golf-Feeling verträgt da etwas mehr Individualisierung, denn den Serien-Rädern in 16 Zoll fehlt es an Ausstrahlung. Und die nächstgrößeren Reifen mit dem Design "Ventura" wirken auf uns, als rolle der Golf auf vier Turbinenschaufeln. Also fällt die Wahl auf die 18-Zöller "Dallas". 1.145 Euro stellt VW dafür in Rechnung – alles andere als ein Schnäppchenpreis. Um unserem Golf 8 einen angemessenen Auftritt zu verschaffen, nehmen wir diesen Aufpreis in Kauf. Erfreulich ist hingegen, dass die "Dallas"-Felgen Radsicherungen mit erweitertem Diebstahlschutz mitbringen.

Die weitere Sonderausstattung: Pakete und Extras

Als nächstes präsentiert uns der Konfigurator die Sonderausstattungs-Optionen. Mit unserem Golf "Life" können wir uns hier ja reichlich bedienen – freilich nur, wenn wir dafür auch bezahlen. Pakete enthalten nicht nur zu einem Bündel geschnürte Komponenten, sondern oft auch einen Preisvorteil. Wie sieht das beim Golf 8 aus?

Die Ausstattungs-Pakete beim VW Golf 8

Einen Preisvorteil, den wir so gar nicht erwartet hätten, finden wir beim Winter-Paket. Während das Paket für das Basismodell 625 Euro kostet, zahlen wir bei "Life" nur 450 Euro. Die Bestandteile sind durchaus sinnvoll: Heizung für Vordersitze, Lenkrad und Scheibenwaschdüsen. Was wäre, wenn wir diese Extras einzeln zusammenstellen würden? Zahlen wir dann mehr? Diese Frage lässt sich nicht beantworten, denn die Sitzheizung im Cockpit gibt es gar nicht ohne das Paket. Wer sie haben möchte, muss sich also für selbiges entscheiden. Mit den beheizbaren Scheibenwaschdüsen verhält es sich genauso. Das mag für den einen oder anderen etwas ärgerlich sein, doch wir profitieren von der Winterausstattung und nehmen sie gerne mit. 

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Komfort-Paket: Vorsicht bei Preiskoppelungen

Was das Komfort-Paket angeht, lohnt es sich genauer hinzuschauen. Im Rechenvergleich ergibt sich eine deutliche Vergünstigung gegenüber den Einzelpreisen. Aber auf den zweiten Blick verteuern Ausstattungs-Koppelungen das Ganze erheblich. Was bedeutet das genau?

Komfort-Paket

  • Parklenkassistent "Park Assist" inkl. Einparkhilfe (Einzelpreis: 215 €)
  • Schlüsselloses Schließ- und Startsystem "Keyless Access", mit Safe-Sicherung (EP: 445 €)
  • Außenspiegel elektrisch einstell-, anklapp-, beheizbar, mit Memory-Funktion und Beifahrerspiegelabsenkung (EP: 180 €)
  • Diebstahlwarnanlage mit Innenraumüberwachung, Back-up-Horn und Abschleppschutz (EP: 350 €)
  • Proaktives Insassenschutzsystem in Verbindung mit "Front Assist" inkl. Seitenairbags für die äußeren Rücksitze, Seitenairbags vorn sowie Kopfairbag-System (EP: 530 €)

Eine sinnvolle Zusammenstellung, die den Fahralltag wesentlich vereinfachen kann. Den regulär 440 Euro teuren Spurwechselassistent "Side Assist" inklusive Ausparkassistent und Ausstiegswarnung gibt es hier außerdem noch "ohne Aufpreis" dazu. Insofern liegt die Einzelpreis-Summe der Paketelemente um 695 Euro höher als der Paketpreis von 1.620 Euro. Also 540 Euro gespart? So einfach ist die Rechnung leider nicht. Denn beim Anklicken fordert uns der Konfigurator auf, entweder das Navigationssystem "Discover Media" (inkl. "Streaming & Internet" und Sprachbedienung) zuzuwählen oder das Navigationssystem "Discover Pro" (inkl. "Streaming & Internet") oder gleich das Paket "Business Premium". Kostenpunkt: Im ersten Fall 1.200 Euro, im zweiten 1.910 Euro und im dritten 2.320 Euro. Die ursprünglichen 1.620 Euro für das Komfort-Paket sind also eher fiktiv, und reell werden daraus mindestens 2.820 Euro. Auch wenn wir dafür ein solides Navigationssystems bekommen, das unsern Golf 8 zweifellos ordentlich aufwertet, nehmen wir von dem Paket Abstand. Es ist uns einfach zu teuer. Allerdings lässt sich diese Preis-Koppelung auch umgehen: Beim Anklicken des Komfortpakets erscheint nämlich noch eine zweite Option, die sich nur Spurwechselassistent "Side Assist" nennt – also ohne die Zusätze "Ausparkassistent und Ausstiegswarnung". In diesem Fall wird tatsächlich kein Aufpreis verlangt, wie es der VW Golf-Konfigurator auch verspricht. Und da auch diese Option mit regulären 440 Euro eingepreist ist, lässt sich hier der besagte Spareffekt von 540 Euro erzielen. Der ursprüngliche Paket-Preis von 1.620 Euro wird beibehalten. Also, Vorsicht! Es kommt darauf an, welche Konfigurator-"Ausfahrt" man nimmt. Bevor wir persönlich hier aber das Häkchen setzen, wollen wir uns noch weiter im Angebot umsehen. 

Fahrerassistenzpaket: das ideale Extra?

Noch etwas interessanter finden wir das Fahrerassistenzpaket, das uns der VW Golf 8-Konfigurator inklusive dem Fahrassistent "Travel Assist" in Aussicht stellt. Es erweitert den Golf ebenfalls mit allerhand zusätzlichen Funktionen. Folgende Komponenten gehören dazu:

Fahrerassistenzpaket

  • Parklenkassistent "Park Assist" inklusive Einparkhilfe (Einzelpreis: 215 €)
  • Außenspiegel elektrisch einstell-, anklapp-, beheizbar, mit Memory-Funktion und Beifahrerspiegelabsenkung (EP: 180 €)
  • Fahrassistent "Travel Assist" mit Automatischer Distanzregelung ACC "stop & go" inklusive Geschwindigkeitsbegrenzer, Multifunktionskamera und Spurhalteassistent "Lane Assist" (EP: 470 €)
  • Spurwechselassistent "Side Assist" (EP: 440 €)

Dass sich das Paket lohnt, erklärt sich bereits aus der Summe derjenigen Elemente, die einzeln eingepreist sind: 1.305 Euro. Dem steht der Paket-Preis von 1.050 Euro gegenüber. Der hieraus resultierende Spareffekt von 255 Euro ist zwar kleiner als der oben aufgezeigte beim Komfortpaket. Doch diese Kombination ist nicht nur günstiger, sondern kommt unseren Vorstellungen auch ein Stück mehr entgegen. Im Grunde ist es nur der Fahrassistent "Travel Assist", der das Fahrerassistenzpaket markant vom Komfortpaket abhebt. Denn Parklenkassistent, Spurwechselassistent sowie die funktionserweiterten Außenspiegel gehören auch hier mit zum Bestand. Statt "Keyless Access" und Diebstahlwarnanlage kommen die Distanzregelung ACC "stop & go" und der Spurhalteassistent "Lane Assist", zwei überaus dankbare Helfer bei ermüdenden längeren Autobahnfahrten. Aber auch hier fragt uns der Konfigurator wieder, ob wir den Spurwechselassistent "Side Assist" mit oder ohne Ausparkassistent und Ausstiegswarnung haben möchten. Preiskoppelung? Nein, danke! Wir klicken auf die einfachere Variante und können so das Fahrerassistenzpaket für die 1.050 Euro und ohne Mehrkosten mit auf die Rechnung nehmen. Der Preis-Zwischenstand im VW Golf 8 Konfigurator lautet: 31.610 Euro.

Weitere Sonderausstattung: Welche Einzelelemente nehmen wir?

Die Pakete enthalten, wie wir gesehen haben, eine meist sinnvolle Vorauswahl – auch wenn man diese wegen möglicher Preis-Koppelungen durchaus prüfen muss. Doch damit ist es nicht getan. Der Golf-Konfigurator bietet noch viele weitere Extras. Da ist beispielsweise die Adaptive Fahrwerksregelung DCC samt Fahrprofilauswahl für 1.045 Euro, ein Zusatz-Feature, das nicht nur Liebhaber des Kultklassikers schätzen werden. 

Oder darf es das Panorama-Ausstell-/Schiebedach sein? Die doch relativ hoch angesetzten 1.080 Euro wollen wir für unseren Golf 8 aber nicht ausgeben. Auch das oben erwähnte Navigationssystem "Discover Media" inklusive "Streaming & Internet" steht für 1.200 Euro einzeln zur Auswahl. Das lassen wir ebenfalls außen vor, sind wir doch mit der in unserem Golf "Life" serienmäßigen App-Connect ganz gut bedient. Sie stellt eine Verbindung zwischen unserem Smartphone und Bordcomputer her und erlaubt so die Verwendung der dort eingebauten Navigation.  

Wir sehen uns nun noch nach einem günstigen Surround-Sound-System um. Derartiges hat der Golf-Konfigurator mittlerweile auch im Angebot. Für das Soundsystem "Harman Kardon" mit "8+1"-Lautsprechern, 480 Watt Gesamtleistung und 12-Kanal-Verstärker werden weitere 680 Euro berechnet. Das ist uns doch etwas zu viel. Und wie sieht es denn mit einem Head-up-Display aus? Mit 700 Euro ist dieses praktische System ausgepreist. Der Klick darauf enthüllt eine Koppelung mit einem der beiden Navigationssysteme und dem Licht-und-Sicht-Paket (305 Euro), was insgesamt (mindestens) 2.205 Euro ausmacht. 

Was ist uns wichtig für unseren Golf 8? Grundsätzlich wäre die erwähnte Adaptive Fahrwerksregelung DCC samt Fahrprofilauswahl geeignet, dem Auto noch deutlich mehr Elan zu verleihen. Bei unserer Wahl-Motorisierung mit 115 PS halten wir das allerdings für übertrieben. Anders bei der Progressivlenkung, die die Steuerung strafft und zügiger übersetzt. Bei scharfen Kurven und vergleichbaren Fahrsituationen machen sich die 215 Euro bezahlt. 

Was weiter? Im Grunde sind wir am Ende unserer Konfiguration angelangt. Eins noch: Den Triebwerkunterschutz inklusive Steinschlagschutz wollen wir für 270 Euro noch verbauen lassen da wir immer wieder mal auf einem Schotterweg landen.

Fazit: Golf 8-Preis im Rahmen?

Unseren VW Golf 8 "Life" haben wir nicht nur technisch zu einem überdurchschnittlichen Wagen konfiguriert, sondern ihm auch optisch einen ziemlich stattlichen Auftritt verpasst. Ein Topsportler ist er allerdings nicht, aber das war auch nicht unsere Absicht. Dagegen spricht schon unsere Motorwahl. Für den Gesamtpreis von 32.095 Euro konnten wir den Golf 8 zunächst mit dem 115 PS starken 2.0 TDI-Motor bestücken und anschließend noch attraktiv aufwerten. 

VW Golf, Halbseitenansicht von vorn, stehend, grau
Unser persönlicher VW Golf 8 "Life" im Konfigurator: 115 PS stark und mit ein einigen Finessen aufgewertet. Bild: VW-Konfigurator

Pragmatik ist aber ja auch eine Tugend, die gerade beim Neuwagenkauf hilfreich sein kann. Hier punkten wir auf jeden Fall. Wir haben uns mit der Ausstattungslinie "Life" für ein serienmäßiges Upgrade entschieden. Die gehobenen Linien "Style" und "R-Line" kommen für unseren Wahl-Motor leider nicht in Frage. So aber haben wir die Einzel-Elemente gründlich durchforstet und davon einige in unsere Konfiguration hineingepackt. Assistenzsysteme standen dabei an vorderer Stelle: Über die (serienmäßigen) Einparkhilfen an Front und Heck und die dynamische Leuchtweitenregulierung hinaus hat unser neuer Golf noch mehr Helferlein zu bieten. "Travel Assist" unterstützt generell beim Fahren, "Lane Assist" weiß die Spur zu halten, "Side Assist" hilft dabei, die Spur zu wechseln und "Park Assist" setzt das Einparken halbautonom um. Die Multifunktionskamera und die Automatische Distanzregelung mit Geschwindigkeitsbegrenzer haben wir ebenfalls an Bord. Navigation? Diese Aufgabe übernimmt unser Smarthone, das wir via App-Connect mit dem Bordsystem unseres VW Golf 8 vernetzen können. Das Handy selbst lässt sich induktiv laden. 

VW Golf 8, Innenansicht, Cockpit
Das Cockpit unseres Golf 8: Die Digitalisierung ermöglicht formelle Konzentration. Bild: VW-Konfigurator
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Schließlich sind dank dem Winterpaket die serienmäßigen Komfortsitze und das Lenkrad beheizbar, die Scheibenwaschdüsen sogar automatisch. Einer Preis-Koppelung sind wir hier entgangen, weil wir uns bei der obligatorischen Zuwahl für den (kostenlosen) Spurwechselassistenten "Side Assist" entschieden haben und nicht für die alternative Option "Spurwechselassistent 'Side Assist', Ausparkassistent und Ausstiegswarnung". Diese wird zwar ebenfalls "ohne Aufpreis" geführt, im nächsten Schritt wird man aber gleich zur Mitnahme eines der beiden mindestens 1.200 Euro teuren Navigationssysteme aufgefordert. 

An der Länge der Aufzählung ist jedenfalls abzulesen, dass wir unseren Golf 8 unseren Vorstellungen anpassen konnten. Abgesehen von Technik, Komfort und Innenleben haben wir auch für den entsprechenden Außenauftritt gesorgt. Die silberne Metallic-Lackierung und die 18 Zoll-Felgen können sich sehen lassen. Ach, und die Progressiv-Lenkung für eine optimale Steuerung hätten wir fast vergessen. Wie lautet nun unser Fazit? Wir sind vom neuen VW Golf 8 (fast) rundum begeistert. Der neue Wolfsburger schneidet in unserem Preis-Check jedenfalls mehr als nur passabel ab. Verglichen zum gebotenen Inhalt ist der Preis durchaus akzeptabel. Bleibt nur zu hoffen, dass Volkswagen diesen doch noch recht humanen Kostenrahmen für seinen Golf 8 auch dauerhaft beibehält.

Unser VW Golf 8 im Detail

  • Motor: 2.0 TDI: 85 kW/115 PS, Verbr.: 3,9 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – 26.030 €
  • Ausstattungslinie: VW Golf 8 "Life" – 2.325 €
  • Lackierung: Reflexsilber Metallic – 610 €
  • Felgen: 18-Zoll-Leichtmetallräder "Dallas" (Reifen: 225/40 R 18), inkl. Radsicherungen mit erweitertem Diebstahlschutz – 1.145 €
  • Fahrerassistenzpaket – 1.050 €
  • Winterpaket – 450 €
  • Progressivlenkung – 215 €
  • Triebwerkunterschutz inklusive Steinschlagschutz – 270 €

Gesamtpreis: 32.095 Euro (inkl. 19 % MwSt.)

Abmessungen/Technische Daten

  • Länge x Breite x Höhe: 4.284 x 1.789 x 1.491 mm
  • Radstand: 2.619 mm
  • Lade-/Kofferraumvolumen: 381 l – 1.237 l (inklusive Sitzbereich)
  • Anhängelast (gebremst, bei 12% Steigung): 1.100 bis 1.800 kg (je nach Motorisierung)
  • Leergewicht: 1.255 – 1.465 kg
  • Abgasnorm: Euro 6d-TEMP

Golf 8 R, Golf 8 GTI und andere Derivate

Trotz den Corona-Unsicherheiten hat Volkswagen seine Ankündigungen in die Tat umgesetzt und die vier Derivate des Golf 8 im Herbst 2020 auf den Markt gebracht. Egal, ob in Leistung, Verbrauch, Ausstattung oder auch im Preis: Es handelt sich dabei um Superlative in der Kompaktklasse. Wir stellen sie hier der Reihe nach vor:

VW Golf 8 GTI

Mit Spannung erwartet wurde vor allem der neue Golf 8 GTI, der mit 245 PS sportlich durchstartet. Diese Leistung übersetzt VW gewissermaßen in eine neue Grundfarbe, ein tiefes Rot. Und auch mit seinen "inneren Werten" weiß der Super-Golf zu überzeugen. Zu den serienmäßigen Grundstandards zählen das Navigationssystem "Discover Media" mit "Streaming & Internet" und Sprachbedienung, die 3-Zonen-Klimaautomatik, die Progressivlenkung, die Fahrprofil-Auswahl und das Sportfahrwerk. Daneben LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten, Top-Sportsitze, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen vom Design-Typ "Richmond" und noch vieles mehr. Diese stattliche Opulenz erklärt auch den Preis. Denn beim VW Golf 8 GTI geht es erst ab 38.580 Euro (inkl. 19 % MwSt.) los. Und für weitere Verfeinerungen sollte man noch zusätzlich mindestens 2.000 bis 4.000 Euro einplanen

VW Golf GTD, Halbseitenansicht von vorne, stehend, grau
VW Golf 8 GTD. - Foto. VW

VW Golf 8 GTD

Die Premiere des VW Golf 8 GTD hatte sich zunächst wegen Corona-Startschwierigkeiten verschoben. Die Präsentation wurde folglich in einem anderen Rahmen abgehalten. Auf den geplanten Marktstart hatte dies jedoch keinen Einfluss. Und es ist damit zu rechnen, dass der neu aufgelegte Diesel-Ableger seine Fan-Gemeinde begeistern kann. Mit einer Leistung von 200 PS übertrifft der Golf 8 GTD sein Vorgängermodell sogar um 16 PS. Das bei vorbildlichen Verbrauchswerten: Gerade einmal 4,4 Liter Diesel schluckt er kombiniert auf 100 Kilometer und schafft es somit in die CO2-Effizienzklasse "A". Beachtlich ist auch die Serienbestückung, die sich in einigen Bereichen mit der des neuen Golf GTI deckt, aber auch eigene Charaktermerkmale mitbringt: Neben dem Sportfahrwerk, verbreiterten Seitenschwellern, einem beleuchteten Kühlergrill und Top-Sportsitzen im Cockpit verfügt der Golf 8 GTD über die Progressivlenkung und eine Fahrprofil-Auswahl, Ambientebeleuchtung sowie über das Navigationssystem "Discover Media" inklusive "Streaming & Internet" und Sprachbedienung, eine 3-Zonen-Klimaautomatik und LED-Plus-Scheinwerfer. Und wie der Golf 8 GTI, so steht auch der neue GTD auf 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im Design "Richmond". Dass sich dieser Spezial-Golf im Konfigurator noch mit zahlreichen weiteren Finessen aufwerten lässt, ist gar keine Frage. Allerdings beginnt der VW Golf 8 GTD derzeit (Stand Januar 2021) ab einem Preis von 39.100 Euro und ist damit leicht teurer als das GTI-Pendant. Sprich: Mit einem Gesamt-Preis von über 40.000 Euro ist hier locker zu rechnen. 

VW Golf 8 R

Der Golf 8 R als sportlichste aller Varianten hat im November 2020 Weltpremiere gefeiert. Das 320 PS starke Derivat setzt Maßstäbe. Auch was die Fahrdynamik des brandneuen, intelligent vernetzten Allradantriebs "4MOTION mit R-Performance Torque Vectoring" betrifft, der die Leistung auf die vier Räder verteilt. Vier Endrohre, ein spezieller Style für die Heck-Diffusoren und eigens designte Stoßfänger tragen zum adäquaten Outfit der wiederaufgelegten Kompakt-Ikone bei. Außerdem kommt der Golf 8 R mit Top-Sportsitzen, Ambiente-Licht, dem Infotainment-System "Discover Media" inklusive Sprachbedienung, einer Progressiv-Lenkung, 18-Zoll-Bremsanlage und einem Multifunktions-Sportlenkrad, bei dem sich mittels einer speziellen "R"-Taste auf das "Race"-Profil umschalten lässt. Der Spitzen-Golf hat aber auch seinen Preis: 49.260 Euro bezahlt man mindestens, und mit einer Litanei an Hightech- und Komfort-Features lässt sich der VW Golf 8 R in noch ganz andere Höhen hieven. 

VW Golf 8 GTE

Zum Schluss noch zu einem eher gemäßigten Golf 8-Ableger. So gemäßigt, dass er durchschnittlich nur 1,5 Liter Benzin auf 100 km verbraucht. Der Plug-in-Hybrid des neuen VW Golf 8 GTE benötigt außerdem noch 11,4 kWh/100 km und rangiert damit in der CO2-Effizienz-Bestklasse "A+". Der Preis für so viel Umweltverträglichkeit ist allerdings auch nicht ohne: 42.745 Euro kostet der Golf 8 GTE aufwärts. Dafür bringt es der Hybrid auf eine Systemleistung von beachtlichen 245 PS und – zumindest auf dem Papier – eine rein elektrische Reichweite von 62 Kilometern. Gegenüber dem "normalen" Hybrid-Golf 8 (s. oben) ist die GTE-Ausgabe außerdem noch etwas exklusiver ausgestattet. Dazu gehören das Navigationssystem "Discover Media" (inkl. "Streaming & Internet" und Sprachbedienung), das Digitalcockpit, Top-Sportsitze, Einparkhilfen an Front und Heck, eine 3-Zonen-Klimaanlage und das Sportfahrwerk. Alles in allem kann dieser Golf 8 seinen Derivat-Geschwistern ohne weiteres Paroli bieten.

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